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good news

 
Vom Wert der guten Nachricht (positiven Informationen)

 

Kennen wir den Unterschied zwischen guten Informationen und schlechten Informationen? Bei den schlechten oder negativen Informationen ist es einfach: Da fallen uns sofort die täglichen Nachrichten im Fernsehen und die Schlagzeilen der einschlägigen Tageszeitungen ein, wir denken an Tod, Zerfall, Unglück, Zerstörung. Bei den guten wird es schon schwieriger, a.) sie zu finden und b.) kommt sofort Langeweile auf, oder?

 

Wir denken an die Story des Nachbarn der den streunenden Hund aufgenommen hat oder das Kaffeetrinken der Landfrauen der Lokalredaktion einer Kleinstadtzeitung. Vielleicht ist das so, ja aber haben Sie auch darauf geachtet, was der Konsum dieser Informationen mit Ihnen macht? Im Gehirn meine ich, ist Ihnen aufgefallen, wie es Ihnen geht, wie Sie sich fühlen, nachdem Sie die Nachrichten gesehen/gelesen haben oder auch nur die Schlagzeilen am Kiosk so im Vorübergehen?

Welche Spuren hinterlässt es in Ihrem Gehirn?

Welches Gefühl?
Sie wissen nicht, wo Sie hinschauen sollen, wo prüfen, was die Nachrichten mit Ihnen machen?


Stellen Sie sich vor, Sie haben sich gerade eine ausführliche Nachrichtensendung im Fernsehen gesehen, vielleicht eine knappe Stunde etwa. Kriegsberichte aus irgendeinem Land dieser Erde und die Unmöglichkeit dieses unnötige Töten zu beenden erfahren. Nun stehen Sie vom Fernseher auf und bringen Ihr Kind ins Bett. Sind diese Informationen dann spurlos an Ihnen vorbeigegangen?


Was passiert mit den Informationen? Bin ich da eine Ausnahme, dass sie in mir noch länger nachwirken und ich angefangen haben mich zu weigern in die Röhre zu schauen und diese Dinge nicht mehr an mich heran lasse?


Prinzipiell bin ich sehr medienafin und sitze oft den ganzen Tag vor dem Rechner. Dadurch habe ich angefangen mir mehr und mehr die Informationen selektiv aus dem Netz zu holen. Hier sieht man dann recht deutlich, dass es tatsächlich auch kontroverse Darstellungen zu den täglichen blutrünstigen Nachrichten gibt. Reporter, die auspacken und friedliche Lösungsmöglichkeiten zitieren, die gar nicht in den Nachrichten zu finden sind und Zivilisten, die sich wertschätzen trotz feindlicher Nationalität!


Ja, so fing es an, das ich recherchierte und mit Menschen, die es besser wissen mussten, diskutierte und mir selbst ein Bild begann zu erstellen von der Welt.
Dann kamen mir die neurowissenschaftlichen Berichte zu Hilfe, die ziemlich eindrücklich nachweisen, dass wir, genauso wie einst das „Du bist was Du isst“ jetzt bereits nachweisen können: „Du bist wie du dich informierst.“


Informationen verändern unser Gehirn nachdrücklich.


Es ist also nicht nur eine subjektive Wahrnehmung des Gemütes, sondern unsere täglich konsumierten Informationen verändern unsere Denkspuren im Gehirn, unsere Wahrnehmung und dann sogar auch unser Handeln!


Prof. Dr. Spitzer über Gewalt im Fernsehen (Vortrag knapp):


„Wenn ein Amerikaner 18 ist, hat er im Schnitt 32.000 Morde im Fernsehen gesehen, bei Kabelanschluss sogar mehr. Diese Sinneseindrücke werden im Gehirn nicht einfach abgelegt, sondern ständig weiter verarbeitet. Dazu muss man wissen, dass von zehn Millionen Verbindungsfasern von Nervenzellen im Gehirn nur eine einzige hinein- oder hinausführt, also sozusagen auf Außenkontakte angelegt ist. Die anderen 9.999.999 Verbindungen sind gehirninterne Verbindungen, über die äußere Eindrücke weiterverarbeitet werden. Und wenn Sie 32.000 TV-Morde intus haben, beschäftigt sich Ihr Gehirn zwangsläufig damit, ob Sie es wollen oder nicht.“


Tagesspiegel, Hirnforscher Manfred Spitzer (Zeitung)
„Es ist kriminell, Babys vor DVDs zu setzen und wer damit wirbt, macht die Kinder wissentlich dumm“, mahnt Hirnforscher Manfred Spitzer, Leiter der Psychiatrischen Universitätsklinik Ulm, beim Kölner Bildungskongress Lernen erfolgreich gestalten.

 

Hirnforschung: „Baby-TV macht dumm“ - FOCUS Online


Was genau besagt das nun. Naja zum einen können Sie Selbstversuche machen, indem Sie sich die Nachrichten anschauen und sich dann in einen ruhigen Zustand versetzen. Meditation, aufs Sofa legen, in Ruhe einen Kaffee schlabbern und Tagträumen, wie auch immer Ihre Vorlieben sind. Jetzt können Sie sich selbst mit Ihrem Energiefeld wahrnehmen. Schauen Sie einmal bewusst, wie es Ihnen geht.


Wie fühlen Sie sich?
Was geht Ihnen im Kopf herum?
In welcher Stimmung befinden Sie sich?

 

Wenn Sie es gar nicht erst schaffen vom Fernseher wegzukommen, so ist das bereits das Erfolgserlebnis der Medienbranche und ein deutliches Ergebnis für Ihren Selbstversuch. So wie beim Stück Kuchen bereits im Mund die Verdauung beginnt, werden die hereinkommenden Informationen dazu verwendet Ihr Gehirn aufzubauen, Bahnen und Gewohnheiten zu formen aus denen wiederum Ihr Handeln entsteht.


Das sagt die neurobiologische Forschung heute (Prof. Spitzer) ausführlich und sehr anschaulich u.a.:


• Fernsehen im Alter von 5 Jahren bestimmt, ob das Kind einen Uni-Abschluss bekommt
mit 20 oder nicht
• Fernsehen im Kleinkindalter = Aufmerksamkeitsstörung im Alter von 7 Jahren
• Fernsehen im 5. Lebensjahr = Lesestörung im Alter von 8 Jahren


Unser Gehirn ist das dynamischste Organ überhaupt. Lernen geschieht immer und ist mit dem treten von Spuren im Schnee zu vergleichen. Je häufiger wir etwas machen, desto stärker sind die Bahnen. Fachlich verstärkt sich die Kontaktfläche der Synapsen an den Enden der Gehirnbahnen.


Daraus ergibt sich im Umkehrschluss gleichzeitig: Gehirnbahnen, die nicht benutzt werden liegen brach und verkümmern, Synapsen verkapseln sich und verschließen sich wie eine Narbe. Nicht-lernen geht nicht, das Gehirn lernt immer bei allem, was wir tun oder auch nur passiv konsumieren.


Hier noch einige Beiträge aus anderen Quellen:


Die Entstehung von Empathie Scobel, Diskussionsrunde mit Prof. Tanja Singer
Dopamin und die Wirkung von Werbung auf unsere Kinder Dr. Spitzer, BR alpha
Studie: Depressiv durchs Fernsehen Studie focus online
Vom Bild zur Wahrnehmung Prof. Dr. Wolf Singer

 

Dr. Joe Dispenza, bekannt durch seine Forschungen in der Neurologie und Neurophysik, sagt in seinem Vortrag: „Das Gehirn ist ein Spiegel seiner Umgebung.“


Dispenza sowie der Biologe Bruce Lipton erklären beide sehr anschaulich, dass eine Zelle einen Befehl ausführt, wenn sie von außen Signale empfängt. Also die Anregung ein gewisses Programm ablaufen zu lassen, Melatonin auszustoßen oder Endorphine zu produzieren dieser Befehl kommt von außen von unseren Rezeptoren.  Folglich ist es sogar eine physische Realität, dass wir beim „Konsumieren“ von Informationen unser Hirn verdrahten, genau so, wie der gleiche Vorgang unseren Körper aufbaut, wenn wir das Stück Kuchen gegessen haben. Für mich persönlich war das ein Schock. Das Informationen im Gehirn gespeichert werden, okay. Aber hier wird uns wissenschaftlich vor Augen geführt, dass auch passiv aufgenommene Informationen etwas mit unserem Gehirn machen. Tag für Tag, Stund um Stund. Und das bei dem gewalttätigen Fernsehprogramm – „80 % aller gesendeten Informationen sind gewalttätig“, so Spitzer.


Was Dispenza damit meint, wenn er sagt, das das Gehirn der Spiegel seiner Umgebung ist, ist, dass von außen kommende Einflüsse, sei es die Begegnung mit der Schwiegermutter oder die gewalttätigen Bilder in den Nachrichten, Bahnen in unserem Gehirn befeuern, die dann in Chemikalien umgewandelt Gefühle und Emotionen erzeugen, die uns traurig, glücklich oder aggressiv sein lassen und dann unsere Handlungsabläufe bestimmen. Häufig genug wiederholt, formen sich so unsere Glaubenssätze, nach denen wir leben und unsere Lebensmuster, die die Wahrnehmung unserer Umgebung dann sogar noch beeinflussen. Also unser Gehirn versteht: 80% der Welt ist Gefahr, Krieg, Mord etc. Da brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn Gewalt zur Tagesordnung wird und die Schwelle, bevor jemand selbst handgreiflich wird, immer geringer wird. Zudem gibt es kaum mehr Mut und Hilfsbereitschaft in den Menschen, die gängige Handlungsweise ist wegzuschauen.


Statt Fernsehen, habe ich persönlich mich mit spirituellen Dingen befasst, angefangen den Verstand in der Meditation zur Ruhe zu bringen und nach anderen Werten, Sinn und Zielen Ausschau zu halten. Dadurch wird tiefe innere Freude aus der Mitte des Seins erfahrbar. Die Beeinflussung von Außen wird geringer, innere Werte erfahren eine stärkere Bedeutung.