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Wesensgerechtigkeit

 

Was wäre, wenn Arbeit Spass machen würde?
Wesensgerechtigkeit = Leben und Arbeiten auf einer erwachsenen* Ebene

Ing. Mag. Thomas A.C. Gernbauer, MCC

 

* Erwachsen in diesem Kontext bedeutet eine bewusste Wechselwirkung der Bewusstseinsebenen wie in der Grafik (weiter unten) dargestellt.

 

Laut einer Gallup Studie haben 2/3 aller Menschen innerlich gekündigt und machen Dienst nach Vorschrift. Wir haben es alle schon selbst erlebt, wenn die Aufgabe nicht zu uns passt oder die Rahmenbedingungen nicht stimmen, ist die Motivation geringer, als wenn alles passt. Die individuelle Begeisterung für die Arbeit hängt von vielen Faktoren ab. Insbesondere wenn wir eine Tätigkeit gerne machen, geht uns alles leicht von der Hand, voller Eifer und Freude. Dabei schaffen wir mit dem geringsten Aufwand den höchstmöglichen Output. Wir befinden uns im "Flow", die Lebenswenergie kann frei fließen, der Mensch kann sich in seinen Fähigkeiten und Talenten unmittelbar zum Ausdruck bringen.

 

Dies erfordert ein Umdenken in der vergangenheitsorientierten Betrachtung von Lebensläufen. Manche Menschen arbeiten in einem einmal erlernten Beruf, obwohl sie ganz andere erst später entdeckte Talente haben, und sich privat als Autodidakt für ihre Interessen einsetzen. Ja wir gehen sogar so weit, dass jemand aus der Produktion kommend, sich auch für administrative Tätigkeiten, Marketing oder Controlling besser eignen kann.

 

1/3 seiner kostbaren Lebenszeit verbringt der Mensch in der Arbeit. Vielen ist das nicht bewusst und so gehen sie irgend einer Tätigkeit nach, um sich das Geld für ihr Leben zu verdienen. Die wahre Berufung erfüllen sie privat im ehrenamtlichen Engagement, in Vereinen oder über diverse Hobbies. Damit geht eine Menge Energie nicht nur für die Wirtschaft und die Unternehmen verloren, sondern der Arbeitnehmer „vergeudet“ einen großen Teil seiner Lebensenergie im schlimmsten Falle wendet sich die Energie sogar gegen ihn. Er wird krank und ist so „endlich“ wenigstens eine Zeitlang von seiner unliebsamen Arbeit befreit.

 

Selten arbeitet jemand was er wirklich wirklich will. Und wenn, so ist es ein Privileg mancher, dass Arbeit Spaß machen darf.

 

Die Wesensgerechtigkeit ist ein Ansatz Menschen dorthin zu begleiten was ihrem natürlichen Wesen entspricht. So ein Wesensgerechter lebt und wird nicht gelebt, nicht fremdbestimmt was seine Ziele, seine Motivation und seine Ideale anbelangt. Viele Menschen stecken in einer fremden Prägung und jagen beruflichen Zielen hinterher, die nichts mit ihnen zu tun haben. Dies führt immer wieder zu Frustration, wenn der Erreichungsgrad den Erwartungen hinterherhinkt. Daher ist es notwendig sich dieser fremden Prägung zu entledigen, um herauszufinden was man wirklich wirklich will.

 

An dieser Stelle haben wir das Kiening Modell entwickelt:

Basis der Wesensgerechtigkeit sind die 12 UrMotive. Jeder Mensch soll seine individuelle Mischung der 2–3 am stärksten ausgeprägten UrMotive entdecken und sich selbst ermächtigen danach leben zu können, damit er seine Ziele auch wirklich wirklich erreichen kann und er um seine ihm eigene innere Antriebsfeder weiß. Es reicht jedoch nicht seine Anlagen und Talente zu kennen, sie müssen auch zu Fähigkeiten ausgebildet werden. Danach kann der Mensch auch umsetzen und arbeiten was er wirklich wirklich will.

Um das zu erreichen braucht der Mensch nach der Bewusstwerdung über seine eigene Individualität, wieder ein Gefühl für sich und andere. Das Ziel ist, eine reife innere Stimme zu entwickeln, die einem sagt, wer und was ihm wirklich wirklich gut tut. Das Fühlbewusstsein ist also der Schlüssel zur Wesensgerechtigkeit. Das bedeutet auch ein Ablegen fremder Maßstäbe, Normen und Gebote, damit sich die ureigenen Gefühle auch entwickeln können. Damit wird der Mensch frei und kann mit dieser gewonnen Freiheit auch etwas anfangen. Er steht über den oft unbewusst ablaufenden Systemspielen oben/unten. Ein erster Schritt in Richtung Augenhöhe.

 

Vom Beruf zur Berufung und weiters zur Bestimmung. Jeder Mensch hat einen Platz, den er gemäß seiner Ur-Motivation und seiner ausgebildeten Fähigkeiten einnimmt. Dabei generiert er den höchstmöglichen Gewinn für sich persönlich sowie für seinen Auftrag-/Arbeitgeber. Sein Aufwand ist wesentlich geringer als der Nutzen den er stiftet. Für sich, das Unternehmen, das Team und die gesamte Gemeinschaft, die ihn umgibt. Er steht in der Eigenverantwortung, das heißt er organisiert sein Leben im Sinne eines Erwachsenen.  Seine Einnahmen dienen ihm und seiner Umgebung zur Freude.

 

 

 

 

 

Thomas Alexander Christoph Gernbauer alias Buchautor Alexander Kien

 

 

 

 

 

 

 

Wesensgerechtigkeit = Mensch weiß …

 

 

* Die Kiéning Profilanalyse wurde in siebenjähriger internationaler Forschungsarbeit von Mag. Thomas Gernbauer MCC und der Kiening Metaconsulting entwickelt. 25 Fragen zu Ihrer Persönlichkeit sowie deren tiefenpsychologische Auswertung lassen Sie Ihre Grundtypologie sowie Ihre individuelle Mischformen erkennen. Die intensive tiefenpsychologische Auswertung formuliert auf wissenschaftlicher Basis über 1.700 verschiedene Typologien bei einer 95-prozentigen Trefferquote. Je ehrlicher Sie den Test für sich selbst beantworten, desto höher ist die Trefferquote für Sie persönlich.

 

Anmerkung: Wenn Sie diesen Test das erste Mal durchgehen, befinden Sie sich wahrscheinlich noch in der so genannten Fremdprägung und haben noch nicht wirklich die einzelnen Stufen des Kiening Modells (siehe Grafik) und Ihre Prägungen kennen gelernt. Nachdem mehr Bewusstheit mit dem Umgang Ihrer verschiedenen Prägungsstufen erlangt worden ist und Sie sich Ihrer Eigenarten bewusster werden, verändert sich möglicher/logischer/weise das Testergebnis. Jedoch bleibt in den meisten von Herrn Gernbauer beobachteten Fällen das 1. Ur-Motiv, welches am stärksten ausgeprägt ist. Nr. 2 und Nr. 3 Ur-Motivation mögen sich ändern und es kommt eine neue Eigenprägung in Erscheinung.

 

wesensgerechte Entfaltung menschlicher Anlagen.

 

 

Thomas A. C. Gernbauer


Ing. Mag. Thomas Gernbauer MCC

*1967 in Österreich

 

 

Nach einem Maschinenbaustudium sollte ein noch stärker am Markt ausgerichtetes Spezialwissen in Bezug auf BWL (Studium mit Spezialisierung auf Controlling, Finanzierung) und Finanzmärkten, einer Diplomarbeit in Direct Marketing Controlling
(Johannes Kepler Universität - Linz,  Wirtschaftsuniversität - Wien) und eine Vertriebstätigkeit mit jährlichen Verkaufstrainings meinen ersten Start ins Business ebnen.

 

Der Vertrieb und das Arbeiten mit Menschen in den Trainings ist schon eine der Leidenschaften, die zu meinem Leben gehören. Allerdings war ich im Laufe meines bewegten Vertriebs-Show-Daseins persönlich einen neuen Weg gegangen, so dass mich die manipulativen Praktikem im Kampf um den Kunden in einen Interessenskonflikt brachten.

 

Die größte Herausforderung meines Lebens, die mich letzten Endes zu der Wesensgerechtigkeit führen sollte, war die Befreiung aus den starken fremden Prägungen, die in Wahrheit nicht meinem Wesen entsprachen.

 

Zu den gängigen Ausbildungen im Vertrieb kamen 1997 die ersten wirklich triefgreifenden psychologischen Ausbildungen hinzu. NLP-Practitionar, Post Graduate Master of Change Competence, Train the Trainer (Transaktionsanalyse, Gruppenrollen, Moderation,  Elemente wirkungsvoller Gesprächsführung, Konfliktmanagement, Coaching, Trainergeheimnisse), Elemente des systemischen Psychodrama, Ausbildung zum Mentaltrainer, Solution Focused Management, Grundlagen der systemischen Organisationsaufstellung.

 

Seit 2003 arbeite ich nurmehr als Trainer und Coach für Persönlichkeitsentwicklung, Führung, Motivation und Verkauf.

 

Autor von: „Verkauf den FISH!“ ,„Top im Verkauf“ (alias Alexander Kién) und „Die erwachsene Organisation“, Entwicklung von: „Solution focused Selling und Management“, des Kiening Persönlichkeitsmodell und der Kiening Profilanalyse.

Entwicklung von: Blended Learning Seminaren.

 

www.kiening.eu

 

 

DEO

Die Erwachsene Organisation (DEO)

 

DEOThomas A. C. Gernbauer
Die Erwachsene Organisation (D.E.O.)
Lösungen für eine synergetische Arbeitswelt
212 Seiten.

ISBN 978-3-944101-05-7.

RHOMBOS-VERLAG, Berlin, 2013

€ 29,-


Der Mensch braucht seine Emotionen wie die Luft zum Atmen. Auch in
der Arbeit. Daher können wir sie nicht wegzaubern oder wegrationalisieren.
Wir können sie aber bewusst steuern und nutzen, damit ein synergetischer Zustand in der Arbeitsorganisation entsteht, der auf Glück beruht. Das geschieht immer dann, wenn die Mischung aus Enthusiasmus, Beständigkeit, Fröhlichkeit, Geborgenheit, Herzlichkeit und Freude, Realismus, Liebe, Leidenschaft, Begeisterung, Sicherheitsgefühle, Spaß und Euphorie Energie in uns freisetzt, die uns bewegt.


Wie  Thomas A. C. Gernbauer in seinem neuesten Buch aufzeigt, bildet die Erwachsene Organisation (D.E.O.) dafür die Rahmenbedingungen, damit 1+1 = 11 sein kann.

 

Leseproben

Vorbestellung über den Autor kommen signiert und portofrei ins Haus!

 

Die erwachsene Organisation als Potential für das nächste Jahrtausend.

 

In einer erwachsenen Organisation, hat jeder Mensch seine Stärken und Schwächen entwickelt und angesehen, weiß um seine persönlichen Muster und Strukturen, Spielchen und Facetten, die er bzw. sie in der Vergangenheit eingesetzt hat, um eigene Ziele zu erreichen. Diese wurden durch Authentizität ausgetauscht und in erwachsene zwischenmenschliche Bezüge gestellt.

 

Die Menschen haben gelernt miteinander dem eigenen Wesen gerecht zu  kommunizieren, ihre Wahrheiten und Gefühle, Empfindungen und Intuitionen auszudrücken ohne zu dogmatisieren oder den anderen beeinflussen oder kontrollieren zu wollen. Im Team bekleidet jeder den ihm systemisch entsprechenden Platz, welches zu einer systemischen Ganzheit führt und eine sich gegenseitige unterstützende Synthese widerspiegelt statt Konkurrenz und Missgunst zu reflektieren. Führungskräfte agieren im Sinne von solution focused management (lösungsorientiertes Management) ermöglichen aber auch ihren Mitarbeitern eigenmächtige Schritte zu gehen. Allesamt bzw. jeder für sich hat sich seinem eigenem inneren Wesen entsprechend eingerichtet und kann so feststellen, wann er bzw. sie im bestmöglichen Arbeitsfluß allein und/oder mit den anderen steht.

 

Denkhaltung in einer erwachsenen Organisation

 

• Jeder sitzt auf der Position, die ihm systemisch gehört!
• Jeder nimmt im Team die Aufgabe an, die zu ihm passt!
• Die gegenseitige Unterstützung basiert auf natürlichem Respekt und Wertschätzung.
• Jeder ist wirklich erwachsen, und kann auch über seinen Schatten springen.
• Die Kommunikation ist wertfrei.

 

Das verletzte innere Kind
 

Grundsätzlich ist die Persönlichkeit und seine individuellen Ur-Motive bereits im Kind angelegt. Das Kind ist wesensgerecht und meistens der ganze Stolz der Eltern. Mit Wesensgerecht meine ich, das das Kind eine Art Ur-Instinkt mit bringt, der ihm/ihr von Innen heraus signalisiert „dieses oder jenes ist für mich persönlich stimmig!“ Ein Kind hat seine ureigenen Gefühle und bringt sie auch zum Ausdruck. Durch die Erziehung werden diese Anlagen und Potentiale verschüttet oder zugedeckt, ab-erzogen. Wir sprechen auch vom verletzten inneren Kind und von Vergesellschaftung.

„Alles sichtbare ist ein Gleichnis“ hat Goethe schon gesagt.

 

Wenn wir davon ausgehen, dass das innere Kind in direktem Zusammenhang mit dem Unbewussten steht, so kann ein verletztes inneres Kind mit den Hemmungen und Blockaden, die sich bis ins erwachsene Alter fortsetzen, der Stolperstein für wirklichen Erfolg sein. Wenn wir weiter annehmen, dass das kollektive Unbewusste einer Organisation sich aus den vielen einzelnen Mitarbeitern zusammensetzt, so lässt sich der Schluss folgern, je mehr „verletzte Kinder“, desto weniger Erfolg.

 

Viele Menschen wurden durch die Erziehung und die Schule auf gesellschaftliche Ziele eingeschworen, die nichts mit ihrem individuellen und ursprünglichem Unbewussten zu tun haben. Diese Menschen haben sich an das Gesellschaftsbewusstsein angepasst, das eigentliche Lebensziel ist in Vergessenheit geraten. Beispielsweise sind rein materielle Ziele nicht für jeden geeignet, so dass der Mensch sich mit dieser Anpassung an die gesellschaftlichen Vorgaben identifizieren und wohlfühlen kann. In den vergangenen Jahrhunderten haben wir „den stromlinienförmigen Menschen im Windkanal“ entwickelt. Individualität, Kreativität, Eigenheiten und damit ein unbeachtetes Potential haben wir unter den Teppich der Gleichmachung gekehrt. Dieses Potential gilt es heute zu bergen. Hier liegen überlebensnotwendige Potentiale für den Einzelnen sowie für die Organisation und die gesamte Gesellschaft.

 

Es ist daher notwendig, den einzelnen Menschen wieder in ihre wesensgerechte Individualität zurückzuführen, und mit ihnen Ziele zu vereinbaren, die sie auch nehmen können.

 

Oft wurde ein Beruf gewählt der mit den eigenen Talenten, Fähigkeiten und Anlagen nichts zu tun hat. Dies führt im weiteren Leben zu mehrmaligen Umorientierungen und Stillstandszeiten.

 

Solange der Mensch sich im Gesellschaftsbewusstsein befindet, ist eine echte Eigenverantwortung nicht möglich. Viele so genannte Erwachsene bleiben eigentlich Kinder und spielen eine Rolle, die sie sich im Laufe des Lebens angeeignet haben. Diese Rolle führt in eine Kompensation, die der Mensch ewig beibehalten würde, wären da nicht immer wieder die Einschnitte durch Krankheit, Trennungen oder andere Schicksalsschläge.

 

Um dieses Potential zu bergen und den nächsten gesellschaftlichen Entwicklungsschritt zu schaffen, sollte es Aufgabe einer neuen Organisationsentwicklung sein, möglichst viele Erwachsene, die ihre wesensgerechten Merkmale für sich bereits definiert haben, zu vereinen.

 

Bekannte Methoden, wie beispielsweise die Transaktionsanalyse als Kommunikationsmodell werden für diesen Schritt nicht ausreichen, da sie zu sehr an der Oberfläche bleiben. Die erwachsene Ebene wird nicht wirklich mit dem gesprochenem Wort erreicht. Oftmals handeln daher vermeintlich Erwachsene in irrationaler Art und Weise, emotional und instinkthaft. Statt Vertrauen herrscht Kontrolle. Statt gelebter echter Synergie (1+1=11) kämpft man weiterhin im Wettstreit und Misstrauen.


Der Weg zum Fühlbewusstsein


Der Trick ist daher, das innere Kind zu heilen, zu befreien und wieder zu beleben. Sich als Erwachsener zu erleben und wieder zu spüren. Damit kehrt zunächst Vertrauen in sich und die eigenen Fähigkeiten und somit auch in die anderen in der Arbeitswelt zurück.


Ein „befreiter“ oder wirklich Erwachsener kennt vor allem seine Stärken, hat sie entwickelt und steht zu seinen Schwächen. Er ist sich seines individuellen ICH´s bewusst. Er weiß auch um die Spielchen, die er spielt und die ihn schwächen oder über andere stehen lässt.

 

In der nächsten Stufe, dem Fühlbewusstsein, kann ein Mensch wieder ein gutes Gefühl für sich entwickeln. Er kann es erkennen und in das tägliche Leben und Interagieren mit den Kollegen auf erwachsene Art mit einbringen. Zur gleichen Zeit heilt das innere Kind und die Ziele, die wirklich mit diesem Menschen zu tun haben, können erkannt, definiert und erreicht werden.

 

Der Weg der Wesensgerechtigkeit

 

Nach dem Maßanzug ist die höchste Form des Lebens und Arbeitens jetzt der Weg der Wesensgerechtigkeit.

 

Folgende Stufen sind dafür notwendig:

 

 

 

Nach der Auseinandersetzung der einzelnen Stufen mit xy-Transformationsmodellen haben Sie auch wieder ein Gefühl für sich selbst, was Sie wirklich wirklich wollen und die Größe andere anders sein zu lassen!

 

Ob als Individuum oder im Kontext einer Organisation angewendet, das Erwachsenwerden ist ein sich selbst unterstützender Kreislauf und lässt sich beispielsweise wie folgt zum Leben erwecken:

 

• nachhaltige Aktivierung der erfolgsorientierten Eigenverantwortung
• MitarbeiterInnen haben Ziele, die auch wirklich, wirklich (!) mit ihnen zu tun haben.
• MitarbeiterInnen engagieren sich aus ganzem Herzen
• Glückspotential wird freigesetzt durch die Entfaltung wesensgerechter Anlagen
• Echtes Engagement statt Dienst nach Vorschrift
• Wachstum statt Deckelung

 

In einer Organisation sind die Folgen sehr deutlich abzulesen. Beispielsweise treten weniger Krankenstände auf, zusätzliche Erfolgs- und Leistungspotentiale können aktiviert werden dadurch steigert sich wiederum die Leistung sowie die Belastbarkeit, weniger Fehler und Fehlentscheidungen. Alles in Allem ist der Erfolg eines der messbaren Resultate.

 

Teamentwicklung

 

Wenn Teammitglieder um ihre Außenwirkung, ihre Spielchen, ihre Stärken und Schwächen wissen, können sie ihre Position im Team einnehmen, die Ihnen systemisch zusteht.

 

Daher beginnt Teamentwicklung mit Selbstreflexion.

Jeder bringt das ein, was er am Besten kann, und entwickelt vor allem ein Bewusstsein für die unterschiedlichen Teampositionen.

 

Neben seiner eigentlichen Tätigkeit hat also jedes Teammitglied natürliche Fähigkeiten und eine bestimmte systemische Position.

 

Damit eine reibungslose Zusammenarbeit möglich ist, ist sich jeder seines Schattens bewusst, und kann auch einmal nachgeben. Dazu kommt die Verinnerlichung der wertfreien Kommunikation, sodass sich niemand unbewusst angegriffen fühlt.

Wenn alle mit einem guten Gefühl in die Arbeit gehen, kann sich auch ein gutes Arbeitsklima entwickeln. Das wiederum steht in direktem Zusammenhang mit der Produktivität.

 

 

Erkennen Sie Ihr Ur-Motiv

Was treibt Sie an?

 

Thomas A. C. Gernbauer hat nicht eines sondern 12 Ur-Motive, die uns jeweils sagen, was wir wirklich wirklich wollen. Aber Achtung, das ist keine fix fertige Schachtel, in die wir unser gegenüber stecken, das werden immer Mischtypen sein (über 1.700) und nochwas: Auch diese befinden sich in Veränderung. Im Laufe des Lebens, so sagt er, erkennen wir die Fremdprägungen aus der Kindheit oder von der Gesellschaft in der wir aufgewachsen sind. Später erst beginnt die Suche nach dem "was will Ich eigentlich?" Und genau hier setzt er mit seinem Kiening-Modell an:

 

 

 

Die Basis Ihrer Handlungen, Ihrer Gedanken und Emotionen.

 

Das was uns antreibt ist vielschichtiger als Sie glauben. Zunächst gibt es die 12 Grundtypologien und dann kommt die jeweilige ganz eigene Zusammenstellung aus 2 -  3 Ur-Motiven dabei heraus. Die wenigsten Menschen wissen darum und leben auf dem Nebenfeld des Seins. 

 

Ich sehe das heute als die zugrunde liegende Ursache meines Burn-Outs, den ich mit 31 hatte. Ohne es zu wissen, hatte ich einen Großteil meiner Lebensenergie verbraucht. Dies konnte nur geschehen da ich das Gefühl für mich und das was mir wirklich wirklich gut tut, verloren hatte und Zielen hinterherjagte, die nichts mit mir zu tun hatten. Fremdgeprägt hetzte ich durchs Leben ohne mein Eigenes zu kennen.

 

Es gibt weinige Systeme in der heutigen Gesellschaft,  die die Individualität eines Menschen unterstützen. Beispielsweise gehen neue Schulsysteme wie z.B. die Montessoripädagogik ansatzweise darauf ein. Aber das Gros jeglicher Kindererziehung, die Prägungen im Elternhaus, das was am allertiefsten sitzt, sind oftmals so stark, das Andersartigkeit als Eigenart und als das darf nicht sein im Keim erstickt und systematisch abtrainiert werden.

 

Vielleicht ist es in manchen Familien heute schon anders aber als ich Kind war, musste ich abgehärtet werden. Ich sollte ja Firmennachfolger werden, unerheblich ob das zu mir passte oder nicht. Ich wurde nie gefragt was möchtest du einmal werden oder was würde meinen Talenten und Neigungen entsprechen. Heute, nachdem ich meine Fremdprägungen durch die Erziehung ablegen konnte, fange ich an, mir und meinen Grundmotiven Raum zu geben.

 

Es gibt 12 Ur-Motive, wie ich sie genannt habe:

 

 

 

Hieraus ergibt sich, wodurch Sie motiviert werden und sich auch selbst immer wieder motivieren können. Gefühle und Emotionen sind unterschiedlich für die Einzelnen, ihre systemische Teamrolle, die Muster, die Sie behindern, wie Sie ihre Entscheidungen finden usw. In allen Bereichen Ihres täglichen tuns und wirkens, arbeiten und denkens gibt diese ganz eigene Ur-Motiv-Komposition den Ton an. Und Sie können sich vorstellen, was passiert, wenn Sie diese eigene Mischung der Motivation noch nicht gefunden haben. Sie haben immer das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Irgend wann im Laufe Ihres Lebens werden Sie sich mit der Frage konfrontiert sehen: Will ich das wirklich?!

 

Das ist genau der Zeitpunkt, wo sich diese Suche konkret einen Raum erkämpft hat. Jetzt ist es an der Zeit zu graben. Hinweg durch die Erwartungen der Gesellschaft, der Partner/in, des Arbeitgebers und auch noch weiter durch die alten Prägungen hin zu dem, was Ihnen zu eigen ist. Dabei helfe ich den Menschen, das möglichst gut zu fassen zu bekommen und wenn sie es einmal benennen können, das auch in ihr Leben zu bringen. Das kann ein langer Weg sein. Er muss ja nicht so lange sein, wie bei mir, ich bin nun mal ein starker Ideologe, der nach der Perfektion schlecht hin gesucht hat. Aber man sollte sich schon auf eine Expedition in Unbekanntes und aber auch Vertrautes vorbereiten."

 

www.kiening.eu

 

 

 

 

Kiening Profilanalyse

Individualisierung auf dem Vormarsch


Seit dem der Mensch sich fragt woher er kommt und wohin er geht, schaut er auch nach rechts und links. Was unterscheidet mich vom anderen und warum bin ich so und nicht anders.


In über 10jähriger Forschungstätigkeit und mit tausenden von Probanden hat sich der Kiening Test ein umfangreiches Bild über die menschliche Psyche gemacht. Dieser Selbsttest wirft 1500 Mischtypologien aus, die sich wiederum aus 12 Ur-Motiven zusammensetzen:


• Siegertyp: Erfolg, Triumph, an die Spitze, Erobern
• Zahlenmensch: Prestige, Geld und Besitz, Materie und Werte
• Neugierige: Abwechslung, Kontakte, Wissen
• Familientyp: Familiäres Arbeitsklima und Bemuttern
• Souveräne: Status, Herrschen, Dominanz
• Arbeiter: Arbeiten, Dienen, Freude an Präzision
• Vermittler: Harmonie, Vermitteln, Liebe
• Ideologe: Macht, Ideologie, Idealismus
• Missionar: Glaube, Wachstum, Expansion
• Verantwortlicher: Leistung aus Verantwortung, Karriere
• Außergewöhnlicher: Freiheit, Außergewöhnlichkeit, Erfindungen
• Sensible: Helfen, Träume verwirklichen, Kunst


Jeder Mensch hat eine gute Mischung aus allen Anteilen, jedoch sind 2 bis 3 Motive maßgeblich in seinem täglichen Verhalten. Diese sind die Motive, die ihn im tiefsten inneren antreiben. Hiernach trifft er scheine Entscheidungen, wählt seine Freunde und sein Umfeld aus. Ob bewusst oder unbewusst, in einer erlösten oder verdrängten Form. Der Test wirft aus, was ihn motiviert und wie man sich selbst motivieren kann.


Ganz besonders hilfreich ist neben der Erkenntnis, dass man anders ist als andere, auch, dass es die Möglichkeit gibt, negative Glaubenssätze im Selbstcoaching verändern zu können. Muster und Strukturen, die nicht dem eigenen Wohlergehen dienen, können entlarvt und umprogrammiert werden. Hierfür enthält die Auswertung sogleich eine Auswahl von positiv formulierten Affirmationen, die dazu dienen eine Qualität, die bislang zu einer negativen Lebensgestaltung geführt hat selbsttätig zu verändern.
Schon durch die archetypische Bezeichnung der Motive kann man sich vorstellen, dass nicht jeder zur Führung geboren ist und nicht jeder Kontakte machen zu seiner Leidenschaft zählt. Welche Rolle jemand im Team spielt, erfährt man auch bereits aus dem Selbsttest.


Weiters beschreibt er die realen Gefühle und Emotionen die zu dem jeweiligen Typus gehören, die Muster die hinderlich sind im Leben voran zu kommen, und wie Entscheidungen getroffen werden. Nicht nur das Bewusstwerden der Unterschiedlichkeit verändert die eigene Wahrnehmung und macht bewusst, was in einem selbst wirkt sondern vor allem die erwachsene/bewusste Form oder eben die unbewusste kindliche oder negativ emotionale Ausdrucksform im Leben. Gerade diese zwischenmenschlichen Spiele sind es oft, die uns beherrschen und im Team verhindern, dass Projekte vorankommen. Sie spiegeln aber auch unseren Selbstboykott sehr deutlich und werden allein dadurch, dass wir sie erkennen können bereits entlarvt und etwas entschärft in ihrer Wirkung.


Also Erkenntnis bringt der Test alle Mal, ob man dann ein Coaching benötigt, um noch mehr Hilfestellung von Außen zu erhalten, kann man ja dann frei entscheiden. Jedenfalls ist bei dieser online Methode jeder Herr und Meister seiner Selbstentwicklung und entscheidet frei, wann es weiter geht.

 

Hier gehts nun zum Test:


 

 

Jetzt upgedatet auf Version 4.1. beinhaltet sie in der ca. 10 seitigen Auswertung nun folgende Themen:
Die Einleitung mit den Handlungsanweisungen
Ihr Ur-Motiv mit Beschreibung
Ihre oben/unten Situationen
Ihre Einstellung zu Geld
Ihr Schatten
Unbewusste Muster
Erwachsen/Bewusstes Verhalten
Ihre unbewussten negativen Glaubenssätze
Ihre positiven Affirmationen
Unbewusste negative Gefühle aus der Kindheit
Reale Gefühle losgelöst von externen Faktoren
Ihre systemische Teamrolle
Zu Ihnen passende Emotionen
Wie Sie am besten Ihre Entscheidungen treffen
Ihre wahren Bedürfnisse
Ihre persönlichen Werte
Ihre konstruktiven Handlungswerte
Ihre optimale Berufsumgebung
Ihr persönlicher Lebenserfolg
Ihre Konfliktpotentiale

 

 

Die Kiening Methode

Die Kiening Methode – das Selbstcoaching.


Als Grundlage der Kiening Methode – das Selbstcoaching dient einer der wichtigsten Leitsätze der Psychologie:, „Energie folgt der Aufmerksamkeit“. Aufgebaut auf 10-jährige Forschungsarbeit mit rund tausend Probanden ist die Kiening Methode – das Selbstcoaching die Möglichkeit durch positive Psychologie die negativen Glaubenssätze, die sich über Jahre angesammelt haben, aus dem Gehirn zu löschen, um sie mit neuer positiver Kraft zu füllen.

 

Bereits im Kindesalter wird der Mensch in seinen freien Wünschen durch gesellschaftlichen und familiären Druck gehindert oder in andere Bahnen gelenkt, obgleich er in diesem Zustand noch wesentlich authentischer seinen eigenen Zielen folgt. Im späteren Erwachsenenalter werden persönliche Interessen gänzlich ausgeschaltet und bewegen sich lediglich im Unterbewussten Ich des Individuums weiter. Mithilfe der Kiening Methode das Selbstcoaching und einer gewissen Disziplin ist es möglich die prioritären Interessen, die durchaus vorhanden, aber im Unterbewusstsein versteckt sind, erneut zu erreichen. Durch Ausschalten aller negativen Denkweisen und einschalten von positiven Gedanken sind diese Erfolge möglich.

Am Ende stehen in diesem Selbstcoaching: mehr Glück und Zufriedenheit im Leben und in den Dingen, die man tut.

 

Die Kiening Methode beinhaltet einen Persönlichkeitstest, der Ihnen aus 1500 Möglichkeiten eine individuelle Affirmation auswirft. Dieser spiegelt Ihre Persönlichkeit in dem Rahmen wider, dass Sie durch autogenes Training Ihr Ich selbst gestalten können. Besonders wichtig hierbei ist die positive Denkweise und die Ordnung und Kontrolle der Gedanken. Denn diese bestimmen unsere Gefühle maßgeblich. Unbewusst können wir unsere Gefühle beeinflussen, doch auch bewusst ist dieses möglich, auch dauerhaft. Lassen Sie nicht das Leben für sich entscheiden, sondern entscheiden Sie sich für das Leben.

Sobald man anfängt mit dem Herzen zu sehen und sich im Fühlbewusstsein befindet, sich also der eigens verschuldeten Negierung seines Wertes entzogen hat, ist man in der Lage seine Gefühle und seine Freiheit selbst zu bestimmen und zu verwirklichen.

Heraus aus den 12 Ur-Motiven (Siegertyp, Zahlenmensch, Neugierige, Familientyp, Souveräne, Arbeiter, Vermittler, Ideologe, Missionar, Verantwortlicher, Außergewöhnlicher, Sensible) über das Kind- und Gesellschaftsbewusstsein, bis hin zum Ich-Bewusstsein mit dem Ziel des Fühl-Bewusstseins liefert die Kiening Methode – das Selbstcoaching eine herausragendes Konzept zur Findung einer subjektiven Wesensgerechtigkeit.

 

Diese Gerechtigkeit lässt Sie konsequent konstruktiv und kritisch an sich arbeiten. Verantwortung für die eigenen Erlebnisse und Erfahrungen, sowie lösungsorientiertes Denken sind ein Endziel und führen zu neuem Selbstbewusstsein und der Energie und Motivation sich Ziele zu setzen und diese strebsam zu erreichen.